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Montag 08 September 2008
Stadt von Es Mercadal, Menorca![]() ![]() ![]() Der Glockenturm der Kirche Sant Martí dominiert diesen Ort, der sich im geographischen Zentrum der Insel befindet, am Fuße des höchsten Berges, El Toro. Aufgrund dieser Lage war die Stadt ein obligatorischer Rastplatz in den Zeiten, als das Reisen noch langsam ging, aber viele Menorquiner und Touristen haben an dieser Sitte festgehalten, zum Beispiel mit der Ausrede, dass sie die typischen Süßigkeiten in Ca’s Sucrer kaufen wollen, einer berühmten Konditorei. Früher war die Stadt Bezirkshauptstadt eines weiten Gebietes, einschließlich einiger Orte von Es Migjorn und Ferreries und besaß das Privileg, einmal in der Woche einen Markt abhalten zu dürfen, daher der Name. Schon die Einfachheit der älteren Häuser zeigt den ländlichen Charakter der Region, es lebten immer mehr Menschen auf dem Land als in den Dörfern. Das städtische Wachstum der letzten Jahre hat die Fläche, die der Ort vorher einnahm, verdoppelt, aber der Stadtkern ist davon kaum berührt worden. Besonders bemerkenswerte Bauten sind die große aljub (Zisterne) und die Mehlmühle, die heute ein Restaurant ist. Die Errichtung der aljub ist eine der Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur, die von Sir Richard Kane auf der Insel veranlasst wurde. Sie wurde im Jahre 1735 von Pere Carreras errichtet, und ihre enorme Speicherkapazität für Regenwasser löste viele Jahre lang das Wasserversorgungsproblem der Bürger. Man erkennt sie an der Treppe, die auf die Abdeckung führt, denn sie liegt ziemlich versteckt zwischen den Häusern. Bevor Sie von Alaior nach Es Mercadal können, sehen Sie auf der Anhöhe Penya de s’Indio eine durch die Laune der Natur entstandene Sehenswürdigkeit. Es handelt sich um einen Monolithen, der durch Zerbrechen und Erosion die Form eines indianischen Kaziken mit Federschmuck annahm. Im Sommer findet jeden Freitag von 19:00 bis 22:00 Uhr auf dem Platz Pare Camps der bunte Kunsthandwerksmarkt statt. Hier finden Sie Keramik, Blumen, bemalte Kleidung, avarques (die typischen, menorquinischen Sandalen), Arbeiten aus Sparterie und Schmiedeeisen, und es werden Tänze und Konzerte aufgeführt. ![]() |